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Seniorenwohnen

Unser Seniorenwohnen bietet Ihnen so viel Selbstständigkeit wie möglich und so viel Unterstützung wie nötig.

Kultur und Reisen

Lebenslanges Lernen in Gemeinschaft, verbunden mit erinnerswerten Erlebnisreisen, dafür stehen unsere Kultur- und Reiseangebote im Verein. Die Angebote bieten wir in Kooperation mit Eberhardt Travel und Becker-Strelitz-Reisen an.

 

Mitgliedschaft

Die Volkssolidarität Dresden ist einer der größten Sozial- und Wohlfahrtsverbände in unserer sächsischen Landeshauptstadt.

09Sep

Grands und Trümpfe im Amadeus

Montag, 9. September 2019 -
12:00 Uhr bis 17:00 Uhr

02Sep

Senioren-Rechte

Montag, 2. September 2019 - 16:30 Uhr

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Mach Dich fit! Besiege den inneren Schweinehund

Manchmal hat man zu nichts Lust - Besiegen wir gemeinsam den "inneren Schweinehund"

Das Wetter zeigt sich von der hässlichsten Seite, die Knochen schmerzen und doch, lassen Sie uns aktiv sein

Wieder einmal ist es ein Tag, an dem man einfach nur zuhause und im Bett bleiben möchte. Draußen ist es dunkel und schon beim Aufstehen macht sich eine gewisse Steifheit bemerkbar. Die sieben Tibeter bleiben am besten da, wo sie herkommen und die Morgengymnastik geht heute sowieso nicht. Stopp! Bewegung ist Leben und Leben ist Bewegung. Genau wie ein Motor Öl benötigt, müssen unsere Muskeln und Gelenke auch „geschmiert“ werden. Deshalb tapfer aufgestanden und in die Aktivität gekommen. Diese muss nicht viel sein, dafür regelmäßig. Selbst wenn Sie schon lange nichts für ihren Körper getan haben, werden Sie in wenigen Minuten eine Verbesserung spüren. Schon alleine das morgendliche Rumpfbeugen und senken nach dem Aufstehen, das Kopfkreisen, sich auf die Fußspitzen stellen, das Beugen der Beine, das Greifen nach den Sternen, oder das Spiel mit den Fingern macht unsere Gelenke geschmeidiger. Und ganz nebenbei, Sie haben etwas für sich getan! Es gibt die Redewendung „Wer rastet, der rostet“. Das dürfen Sie gerne auf Ihren Körper beziehen. Wer sich wenig oder gar nicht bewegt, bei dem verlieren Muskeln, Sehnen und Gelenke ihre Kraft und Beweglichkeit – sie verkümmern. Mit unserem Morgenritual möchten wir Ihnen den perfekten Start in Ihren Alltag ermöglichen. Egal ob Sie im Alltag mit Rollator unterwegs sind, eventuell sogar meistens im Bett liegen, oder sich mühevoll mit Hilfe anderer bewegen, jede bewusste  Bewegung tut Ihnen gut. Probieren Sie es aus.

Jeden Tag ein bisschen mehr - Entwickeln Sie Ihr Ritual der Bewegung

Wenn wir den "inneren Schweinehund" besiegen wollen, braucht es Rituale. Stellen Sie sich den Wecker immer zur gleichen Zeit und trainieren Sie sich Ihr persönliches Morgenprogramm an. Öffnen Sie das Fenster und legen Sie los. Sie werden sehen, in kürzester Zeit gehört es zu Ihrem Tagesablauf. Das Beste daran, Sie erhalten nicht nur Ihre Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit oder verbessern diese, sondern Sie beugen Krankheiten vor z.B. Bluthochdruck, Diabetes, Durchblutungsstörungen vor. Und Ihr Gleichgewichtsinn wird jubeln, wenn es Ihnen wieder gelingt, eine Weile auf einem Bein zu stehen. Bis dahin sollten Sie sich besser an einer Stuhllehne festhalten. Egal wie lange Sie nichts für Ihren Körper getan haben, können Sie durch Bewegung nur gewinnen.

Jede Bewegung zählt für Sie, egal in welcher Intensität und Dauer diese durchgeführt wird. Es geht darum, dass Sie sich überhaupt bewegen, auch wenn Sie körperliche Schmerzen haben sollten. Mancher von Ihnen macht stolz leichte und vorsichtige Bewegung, wieder andere bewegen sich kraftvoll und schnell. Das ist toll, denn Sie haben Ihren Schweinehund besiegt. Jetzt dürfen Sie schauen, welche Aktivitäten Ihnen noch Spaß machen:

  • Ziehen Sie sich im Stehen an.
  • Tragen Sie Ihren Müll selbst hinaus.
  • Nehmen Sie die Treppen statt dem Fahrstuhl.
  • Putzen Sie Ihre Wohnung und versuchen Sie, manchen Krümel aufzuheben.
  • Laufen Sie kleine Runden um die Ecke oder
  • machen Sie längere Spaziergänge, die Sie Schritt für Schritt bewusst wahrnehmen.
  • Erledigen Sie kleine Einkäufe.
  • Steigen Sie eine Haltestelle früher aus und laufen Sie den Rest des Weges.

Bitte denken Sie aber daran, dass Sie Ihr persönliches Tempo finden. Auch wenn es am Anfang langsam und ungewohnt geht, jeden Tag wird es besser. Ganz sicher gibt es auch für Sie Bewegungsmöglichkeiten, die zu Ihrer individuellen Lebenssituation passen. Am besten ist es für Ihren Körper, wenn Sie ihm Tag für Tag etwas zu tun geben. Sie werden spüren, dass Sie beweglicher werden und Ihr Wohlbefinden sich steigert.

Sollte es für Sie möglich sein, in einer Gruppe aktiv zu werden, dann schließen Sie sich den Sportprogrammen unserer Begegnungsstätten an. Die Senioren-Begegnungsstätte Michelangelangelo in Dresden Zschertnitz bspw. bietet Sitzgymnastik für Senioren, eine Wandergruppe und Entspannungsangebote an. Selbst wenn Sie den Weg zu Fuß zu den Veranstaltungen und anderen Kursen finden, tun Sie bereits etwas für Ihren Körper und somit für Ihr Wohlgefühl.

Denken Sie bitte daran, nicht nur Ihr Körper sondern auch Ihr Gehirn benötigen „Bewegung“. Mit einem wachen aktiven Geist können Sie Ihren Alltag besser erledigen.“ Füttern“ Sie Ihren Kopf ständig mit neuen Herausforderungen und Wissen. Spielen Sie Gesellschaftsspiele, gehen Sie mit Freunden ins Museum oder Theater, nehmen Sie aktiv am Leben teil, tauschen Sie sich mit anderen Menschen aus, lernen Sie eventuell neue Dinge wie eine Sprache, Umgang mit PC:

Werden und bleiben Sie kreativ aktiv!

Übrigens, am wirkungsvollsten besiegen Sie Ihren "inneren Schweinehund", wenn Sie körperliche und geistige Aktivität kombinieren. Bald werden Sie den Erfolg an Ihrem Wohlbefinden und Ihrer Zufriedenheit spüren. Ihr Körper reagiert eventuell am Anfang mit einem kleinen Muskelkater. Das ist normal, geben Sie deshalb Ihre neue Aktivität nicht gleich auf. Er klingt schnell wieder ab und Ihr gestärktes "Ich durch Bewegung" bleibt.

Haben Sie Lust auf Bewegung bekommen? Versuchen Sie Bewegung doch einfach einmal in Ihren Alltag zu integrieren. Trauen Sie sich etwas zu, Ihr Körper und Ihre Seele werden es Ihnen danken und Sie selbst können stolz auf sich sein!

Text:
Annett Rose, Leiterin Begegnungsstätte Michelangelo in Dresden Zschertnitz
Kathleen Parma, Öffentlichkeitsarbeit Volkssolidarität Dresden

 

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