Mehr als nur Unterstützung im Haushalt – sie ist Lebensqualität und gelebte Menschlichkeit
Im Stadtteil Dresden-Ost ist Diana Richter seit sieben Jahren ein bekanntes Gesicht bei der Volkssolidarität Dresden. Seitdem betreut sie regelmäßig ca. 10 Personen, einer von ihnen ist seit 5 Jahren Heinz Neumann. Zweimal pro Woche besucht die Alltagsbetreuerin den 79-Jährigen, erledigt mit ihm den Einkauf oder kümmert sich um die Wäsche. Doch die Verbindung geht tief: „Wir telefonieren auch zwischendurch, um mich daran zu erinnern, meine Wäsche aus der Maschine zu nehmen.“, erzählt der Senior.
Heinz Neumann nutzt das volle Netzwerk der Volkssolidarität: Er genießt dreimal pro Woche die Gemeinschaft in der Tagespflege und lässt sich das Mittagessen nach Hause liefern. Doch die persönliche Betreuung durch Diana Richter ist für ihn das Highlight. „Dass ich so eine Perle bekommen habe, darüber bin ich einfach nur glücklich“, sagt er mit Stolz in der Stimme.
Sicherheit im Ulberndorfer Weg dank Alltagsbegleiter
Einen ähnlichen Anker hat Monika Rautenberg in ihrer hübschen Drei-Zimmer-Wohnung im Ulberndorfer Weg gefunden. Sie blickt auf ein arbeitsreiches Leben zurück und hat viele Jahre ihre eigenen Eltern gepflegt. Heute ist sie alleinstehend und froh, dass sie Unterstützung in ihrer Eigenständigkeit erhält – nämlich von Andreas Noack. Seit acht Jahren begleitet er sie einmal wöchentlich. Aufgrund seiner kräftigen Statur nennt sie ihn liebevoll ihren „Bodyguard“. Er gibt ihr die Sicherheit, die sie braucht, um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und Arztbesuche zu meistern.
Wenn Lachen die Angst vertreibt – ein Appell an die Gemeinschaft
Wie wichtig dieser „Bodyguard“ ist, zeigt eine Geschichte, die Monika Rautenberg sogar in einem Brief niedergeschrieben hat, um anderen Mut zu machen. Bei einem Termin in ihrer Zahnarztpraxis kam es zu einem köstlichen Missverständnis. Da sie als ängstliche Patientin bekannt ist, wurde sie sofort ins Behandlungszimmer geführt. Als sie ihren schweren Rucksack auf einen Hocker hievte, fragte die Arzthelferin: „Ist das noch der Alte?“ Monika Rautenberg, ganz auf ihr Gepäck fixiert, antwortete sie prompt: „Ja, das ist noch der Alte! Für die Woche ist er gut genug, aber am Wochenende nehme ich einen leichteren und schöneren!“ Die Schwester klärte dann auf: Gemeint war natürlich nicht der Rucksack, sondern ihr treuer Begleiter Andreas Noack. „Wir lachten, bis die Zahnärztin kam. Am Ende amüsierte sich die halbe Praxis und meine Angst vor der Behandlung war verflogen“, erinnert sie sich.
Die Geschichten von Heinz Neumann und Monika Rautenberg ähneln sich in ihrem Kern. Beide betonen, wie wichtig es ist, rechtzeitig den Schritt zu wagen und Hilfe anzunehmen.
Monika Rautenberg möchte jeden in einer ähnlichen Situation ermuntern: „Suchen Sie sich so schnell wie möglich Unterstützung! Es nimmt die Last von den Schultern und bringt die Freude zurück.“ Ob es die „Perle“ Diana Richter ist oder der „Bodyguard“ Andreas Noack – die Alltagsbegleiter der Volkssolidarität Dresden sind weit mehr als Dienstleister. Sie sind Wegbegleiter, Mutmacher und manchmal eben auch diejenigen, die dafür sorgen, dass man beim Zahnarzt vor lauter Lachen die Spritze vergisst.
Sie möchten unsere Alltagsbegleiter kennenlernen?
Dann nehmen Sie mit unserem Pflegekompetenzzentrum Dresden Gruna, Postelwitzer Str. 2, in 01277 Dresden, Kontakt auf. Tel. 0351 / 50 10-640 bzw. Betreuung@volkssoli-dresden.de