Vorstand Volkssolidarität Dresden

Die Delegierten der Volkssolidarität Dresden e. V. bestätigten am 19. Juli 2018 den bisherigen Vorstand mit großer Mehrheit in seinem Amt.

In seinem Rückblick auf das Geschäftsjahr 2017 verwies der alte und neu gewählte Vorsitzende, Dr. Rainer Kempe, neben dem ausgeglichenen wirtschaftlichen Jahresergebnis vor allem auf die Bedeutung der Volkssolidarität für die Stadt Dresden. „Wir sind mit über 500 Mitarbeitenden ein großer Arbeitgeber, die 12 Begegnungs- und Beratungszentren geben Anleitung, Unterstützung und Hilfe in den Stadtteilen, und wir sind ein Impulsgeber des gesellschaftlichen Stadtlebens“, so Kempe.

Der Verband zählt über 3.700 Mitglieder und wird durch weitere 600 Ehrenamtliche unterstützt. 2017 wurden 9.767 Veranstaltungen für 185.840 Besucher/innen organisiert. Dennoch steht die Volkssolidarität vor großen Herausforderungen in der Zukunft. „Besonders der Personalkräftemangel mache zu schaffen“, so Kempe. Trotz offener Stellenangebote finden zu wenig Menschen in die Arbeitswelt der Pflege und Altenbetreuung. „Der Vorstand wird sich in seiner nächsten Amtszeit besonders dafür einsetzen, dass der Pflege und Solidarität ein höherer Stellenwert in der Gesellschaft eingeräumt werden“ betonte Dr. Kempe in seinem Schlusswort. Die Volkssolidarität werde sich deshalb zukünftig vermehrt zu gesellschaftlichen Themen, insbesondere zum Zusammenleben der Generationen in Dresden äußern. Auch die Stärkung des Mitgliederverbandes sei eine zentrale Aufgabe.

 

Bild: Der neu gewählte Vorstand der Volkssolidarität Dresden e. V.: Vorsitzender Dr. Rainer Kempe, Henning Horn, Angelika Zerbst, Wolfgang Tierok, Geschäftsführer Clemens Burschyk (stehend v. l. n. r.), Martin Seidel, Thomas Kübler, Ingrid Heine (sitzend v. l. n. r.)

(Bildrechte: Volkssolidarität Dresden e. V.;  CC BY-NC-ND-SA 3.0)