Seit Jahren werden in der Euroregion Elbe/Labe die Beziehungen zwischen Sachsen und Nordböhmen immer mehr vertieft. Die Landeshauptstadt Dresden hatte deshalb gemeinsam mit der Stadt Heidenau zur Spendenaktion aufgerufen und der Volkssolidarität übertragen. Einen Scheck über 5.886 Euro zur Hilfe bei der Überwindung der Augustflutschäden übergaben Heidenaus Bürgermeister Michael Jacobs und Dresdens Volkssolidaritätsvorsitzender Werner Schnuppe am 20. Oktober 2010 in Benesov n. Pl. an dessen Bürgermeister Karel Vrbicky.
"Für Heidenau ist es selbstverständlich, der innerhalt eines Jahres wiederholt von einer Flut betroffenen Partnerstadt zu helfen. Wir selbst haben beim Hochwasser 2002 viel Hilfe erfahren", so Bürgermeister Michael Jacobs.
Für Vorsitzenden Werner Schnuppe ist "die direkt an Ort und Stelle geleistete Hilfe konkreter Ausdruck über die Landesgrenzen gehender Solidarität und damit Herzenssache". Die Spenden, betonte er, "werden je zur Hälfte an direkt betroffene Bürger und zur Schadensbeseitigung eingesetzt werden". Sieglinde Pohle vom ehrenamtlich in Dresden-Seidnitz geleiteten Wohngebietstreff "Marie" der Volkssolidarität schilderte, wie nach der Erläuterung des Spendenaufrufs "alle im Treff angesprochenen Senioren ihre Geldbörse öffneten und zwei, zehn und auch mehr Euro gespendet haben".
Bürgermeister Karel Vrbicky, der herzlich für die Spende dankte, versicherte: "Jederzeit können sie auf uns zählen, sollte bei Ihnen Hilfe notwendig werden."
Ein Wiedersehen mit 30 Bürgern aus Benesov n. Pl. gibt es am 24. Oktober im Kulturpalast Dresden. Dann sind sie Ehrengäste zur festlichen Geburtstagsgala aus Anlass des 65jährigen Jubiläums der Volkssolidarität.
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