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Aktuelles
24. August 2010
Spendenaufruf der Städte Dresden und Heidenau
Solidarität
mit den Hochwassergeschädigten in Norböhmen
Die Bilder und Berichte sind erschreckend: Wassermassen oder Feuerstürme zerstören Häuser und ganze Landstriche. Verzweifelte Menschen sind gerade so davongekommen, Hab und Gut sind verloren und Seuchen sind im Anzug.
Uns alle machen die Naturkatastrophen in Pakistan, Russland und dem polnischen Bogatynia sehr betroffen. Aber auch vor unserer Haustür leiden Menschen an den Folgen. Die Hilfe für die in Sachsen betroffenen Regionen ist inzwischen schnell angelaufen. In Nordböhmen ist mit erster Schadensbeseitigung begonnen worden, weitere dringende Hilfe ist notwendig.
Zur Jahrhundertflut 2002 erlebten wir die Hilfebereitschaft unserer Nachbarländer.
Seit Jahren unterhält Dresden im Rahmen der Euroregion Elbe/Labe enge Beziehungen zu Nordböhmen. Deshalb hat die Landeshauptstadt Dresden, neben der Hilfe für das eigene Bundesland und andere betroffene Länder zu Spenden für Nordböhmen aufgerufen (Dresdner Amtsblatt 32-33/2010, S. 10).
Die Spenden werden in Heidenaus Partnerstadt Benešov nad Ploučnicí, bei Decin, zur Beseitigung von Schäden eingesetzt. Die Landeshauptstadt Dresden und die Stadt Heidenau haben der Volkssolidarität Dresden e. V. die Sammlung dieser Spenden übertragen. Die Spenden bitten wir zu überweisen:
| Ostsächsische Sparkasse Dresden | |
|---|---|
| Konto-Nr. | 3200067798 |
| BLZ | 850 503 00 |
| Empfänger | Volkssolidarität Dresden e.V. |
| Verwendungszweck | Fluthilfe Nordböhmen |
Spendenbescheinigungen können auf Wunsch ausgestellt werden.
Die Volkssolidarität Dresden e.V. und Volkssolidarität Sächsische Schweiz-Osterzgebirge e.V. übernehmen alle Aufwendungen, die mit dieser Spendenaktion und der Spendenübergabe an Ort und Stelle in der Stadt Benešov nad Ploučnicí entstehen.
Es ergeht die herzliche Bitte, für Nordböhmen Hilfe zu leisten.
Volkssolidarität Dresden e. V.
Alfred-Althus-Straße 2, 01067 Dresden
Ansprechpartnerin:
Frau Schröder, Telefon 0351 / 50 10 870
22. Juni 2010
Volkssolidarität Dresden e.V. - stabil und zukunftsorientiert ins neue Jahrzehnt
Mit der bereits 2009 verabschiedeten novellierten Vereinsatzung wurden die Bedingungen für eine weiterhin erfolgreiche Arbeit der Bereiche Mitgliederverband, Interessenvertretung und Sozialdienstleistungen den neuen Erfordernissen angepasst. Durch die am 4. Juni 2010 von der 11. Delegiertenversammlung gefassten Beschlüsse und mit der Neuwahl des Vereinsvorstandes tritt die Volkssolidarität Dresden e. V. als stabiler mitglieder- und dienstleistungsstarker Sozial- und Wohlfahrtsverband in das neue Jahrzehnt ein. Dafür stehen die 7.515 Mitglieder, 800 ehren- und 500 hauptamtlichen Mitarbeiter sowie über 150 bürgerschaftlich in Dresdens Parteien, Wählervereinigungen und Bürger- und Ortsvereinen engagierte Mitglieder und Mitarbeiter.
Weitere Informationen
Bei den Vorstandswahlen wurde Werner Schnuppe erneut als Vorsitzender, Christian Seifert als sein Stellvertreter, Dr. Rainer Kempe als Schatzmeister, Angelika Zerbst als Schriftführerin sowie Dr. Sieglinde Hauffe, Ralf Müller, Dr. Eva-Maria Stange - MdL, Wolfgang Tierok und Carmen Wanke als Mitglieder des Vorstandes, Peter Kätzel und Hartmut G. Schweinitzer als Revisoren gewählt. Zum neuen Vereinsgeschäftsführer wurde ab 1. August 2010 Clemens Burschyk und zu seiner Stellvertreterin Elke Keiner berufen.
Die Gründung einer gemeinnützige Volkssolidarität Dresden GmbH wurde beschlossen. In diese werden die bisherigen Teilgeschäftsbetriebe Pflege, Hauswirtschaftshilfe, Betreutes Wohnen, Essen auf Rädern sowie die dazu gehörende Verwaltung überführt. Der Verein, in seinem Auftrag der Vorstand, ist Alleingesellschafter. Ein für die gGmbH vom Vorstand berufener Aufsichtsrat wirkt als Kontrollorgan. Ihm gehören Christian Seifert als Aufsichtsratsvorsitzender und Barbara Friedemann, Dr. Rainer Kempe, Frank Müller Eberstein, Dr. Albin Nees sowie Rolf Rieken als Mitglieder des Aufsichtsrates an. Zu Geschäftsführern wurden Clemens Burschyk für den kaufmännischen und Elke Keiner für den sozialwirtschaftlichen Bereich bestellt. Die seit zehn Jahren bereits erfolgreich tätige Volkssolidarität Service GmbH, welche in der Essenversorgung, im Reinigungsdienst und den hauswirtschaftlichen Dienst als Tochtergesellschaft in Zusammenarbeit mit der Klüh-GmbH erfolgreich tätig ist, bleibt eigenständig bestehen und wird von Geschäftsführerin Christine Kreher geleitet.
Der Vorstand hat weitere Mitglieder in den Ehrenrat der Volkssolidarität Dresden e.V. berufen. Dem Ehrenrat gehören unter Leitung von Werner Schnuppe und Wolfgang Tierok die Ehrenmitglieder Hermann Ehring, Olga Hampe, Hildegard Schlage und Marlies Strauß sowie als Mitglieder Peter Kätzel, Dieter Lorenz, Ulrich Matzat und Erhard Wendler an.
Die Vorstandsarbeitsgruppe Mitgliederverband, Bindeglied zwischen Vorstand, Geschäftsführung, Mitgliedergruppen und Mitgliedern stehet den Mitgliedern ratgebend zur Seite. Unter Leitung von Vereinsreferentin Katja Bauer und begleitet von Vorstandsmitglied Dr. Sieglinde Hauffe bringen die zumeist langjährig erfahrenen Ehrenamtlichen ihr Wissen und ihren Erfahrungsschatz zum Wohle der Mitglieder ein.
Erstmalig hat der Vorstand einen Beirat für Vereinsentwicklung berufen, der in den Bereichen Sozialberatung, offene Altenarbeit, Bildung, kulturelle und sportliche Betätigung der Senioren, internationale Arbeit sowie zur Außendarstellung und Öffentlichkeitsarbeit des Vereins den Vorstand berät. Er unterstützt die Wahrnehmung der Interessenvertretung und die Entwicklung der Seniorenbegegnungsstätten und der Sozialberatung. Durch die Gründung dieses Beirates werden langjährige Erfahrungen im Verein gesichert und fließen in die laufende Vereinsarbeit ein. In den Beirat unter Vorsitz des Geschäftsführers wurden zunächst Annekatrin Klepsch - MdL, Ralf Müller, Hans-Joachim Raden und Klaus-Dieter Scholz berufen.
Mit der Einreichung des Antrags auf Genehmigung der Stiftung Volkssolidarität Dresden bei der Landesdirektion Dresden hat der Vorstand den Start für diese eigene Stiftung eingeleitet. Dem vom Vereinsvorstand berufenen Stiftungsrat gehören Oberbürgermeister a.D. Dr. Herbert Wagner als Vorsitzender, Werner Schnuppe als sein Stellvertreter sowie Kerstin Kunze, Martin Seidel und Ronald Weckesser als Mitglieder des Stiftungsrates an. Mit der Geschäftsführung der Stiftung ist der Stiftungsvorstand beauftragt, dem Wolfgang Tierok als Vorsitzender, Martin Kapuszta als sein Stellvertreter sowie Katja Bauer als Vorstandsmitglied angehören.

