Mitbestimmung im Verein
12. Delegiertenversammlung
Am 17.06.11 fand im Sozial-Kulturellen Zentrum Gorbitz die 12. Delegierten-versammlung der Volkssolidarität Dresden e.V. statt. Vorsitzender Werner Schnuppe eröffnete 13:30 Uhr die Versammlung und begrüßte die bis dahin anwesenden Delegierten sowie Gäste. Im Besonderen seien hier noch einmal Prof. Dr. Gunnar Winkler, Präsident der Volkssolidarität Bundesverband e.V., Reinhart Schulze, Mitglied im Vorstand der Volkssolidarität Landesverband Sachsen e.V. und Vorsitzender der VS Sächsische Schweiz-Osterzgebirge e.V., Lars Fellenberg, Vorsitzender der VS KV Bautzen e.V., Kerstin Kunze, Vorsitzende der VS Elbtalkreis-Meißen e.V., Karin Meinert, Vorsitzende der VS KV Görlitz/Zittau e.V., Dr. Jürgen Schmieder, Geschäftsführer der VS Landesverband Sachsen e.V., Klaus-Dieter Rentsch, Vorsitzender des Seniorenbeirates der Landeshauptstadt Dresden, Oberst a. D. Karl-Heinz Kathert, Mitglied im Seniorenbeirat und Vertreter des Runden Tisches der Senioren, Vorruheständler und Behinderten, Stadträtin Anita Köhler und Klaus-Dieter Scholz, Vorsitzender der Wählervereinigung BÜRGERBÜNDNIS DRESDEN, genannt.
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Nach der Konstituierung durch den Versammlungsleiter Wolfgang Tierok nahmen Gäste die Gelegenheit wahr, Grußworte an die Anwesenden zu richten.
Prof. Dr. Winkler lobte und dankte zunächst für die langjährige gute Zusammenarbeit mit der Dresdner Volkssolidarität. Er stellte in seinem Grußwort drei Punkte heraus, die von Mitgliedern, Ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern bundesweit angestrebt werden sollten, um uns gestellte Aufgaben in der Gesellschaft auch in Zukunft erfolgreich erfüllen zu können. So mahnte er, dass Mitglieder, Ehren- und Hauptamtliche dafür Sorge tragen müssen, dass die Volkssolidarität kein „Verband der Hochaltrigen“ wird. Das Ziel sei kein Jugendverband, jedoch eine Verjüngung in Richtung 50+. Ein weiteres wichtiges Ziel sieht Prof. Dr. Winkler neben der unmittelbaren Betreuung von Hilfebedürftigen in der dringenden Veränderung der sozialpolitischen Landschaft. Ebenso muss sich die Volkssolidarität Gedanken über neue Strukturen im Dienstleistungsbereich machen, denn auch hier sollten die Interessen und Bedürfnisse der Generation 50+ mehr in den Fokus rücken.
Werner Schnuppe zog im Bericht des Vorstandes Bilanz über das Projekt „Zukunftssichere Ausrichtung der Volkssolidarität Dresden“ und das Jubiläumsjahr 2010. Er stellte u. a. fest, dass die Weichenstellung insgesamt erfolgreich verlaufen ist, wir jedoch mit manchem Ergebnis noch nicht zufrieden sein können. Insbesondere die Mitgliedergewinnung müsse weiterhin Arbeitsschwerpunkt im Verein bleiben. Selbstkritische Bewertung und Effektivität waren Anstoß zur Gründung der gemeinnützigen GmbH, deren Existenz sich zunehmend als richtiger Schritt in Richtung Zukunftssicherheit herauskristallisiert. Positiv ist ebenfalls die Gründung der „Stiftung Volkssolidarität Dresden“ zu bewerten. Nun liegt es an uns allen, durch Zustiftungen die Möglichkeiten für satzungsgemäße Projektfinanzierungen auszubauen. Als wertvoll beschrieb Werner Schnuppe die Zusammenarbeit mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband, der Volkssolidarität auf Bundes- und Landesverbandsebene sowie den partnerschaftlichen Austausch von ostsächsischen VS-Verbänden in der Regionalkonferenz Ostsachsen, denn vom Wissens- und Erfahrungsaustausch auf vertrauensvoller Basis können alle nur profitieren. Werner Schnuppe schloss den Bericht des Vorstandes mit dem Dank für das zurückliegende Jahr an alle Ehrenamtlichen, Beschäftigten und Partner.
Geschäftsführer Clemens Burschyk fasste noch einmal die vielen Neuerungen zusammen, die wir gemeinsam erarbeitet haben wie die Eröffnung des Vereinszentrums, die Neugestaltung der Homepage, die Neufassung der Satzung und die Neuwahl des Vorstandes. Er ging ebenso auf die Geschäftsentwicklung und die finanzielle Situation in der Volkssolidarität Dresden ein. Besonderen Wert legte Herr Burschyk in seinem Bericht auf den Dank an die langjährigen Ehrenamtlichen, die ihm wertvolle Einblicke in ihre Arbeit in den Mitgliedergruppen und darüber hinaus vermittelt haben. Er dankte den vielen freiwillig engagierten Menschen für ihren Einsatz in den unterschiedlichsten Projekten und Gremien und den ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern für die vielen wichtigen Gespräche und Informationsaustausche seit Beginn seiner Amtszeit als Geschäftsführer im August 2010.
Im Anschluss an Wortmeldungen und Diskussion erfolgten die Ergänzungswahlen für das Amt des/der Vorsitzende/n und den Vorstand der Volkssolidarität Dresden e.V. Es lag eine Bewerbung für das Amt des/der Vorsitzende/n von Dr. Eva-Maria Stange, Vorstandsmitglied seit 2010, vor. Des Weiteren stellte sich das bereits 2010 in den Vorstand kooptierte Mitglied Carmen Wanke zur Wahl. Beide Kandidatinnen wurden von den Delegierten in geheimer Wahl mit großer Mehrheit gewählt.
Die Volkssolidarität steht vor großen Aufgaben, denen sich die neu gewählte Vorsitzende Dr. Eva-Maria Stange stellen will:
1. Die Volkssolidarität als Mitgliederverband zu stärken, der zukünftig vermehrt die Generation 50plus für sich gewinnen will.
2. Als Wohlfahrts- und Sozialverband wird die Volkssolidarität ihre Stimme auch in Bezug auf die drohende Altersarmut künftig noch stärker erheben.
3. Vertrauen, Verlässlichkeit und Qualität in der täglichen Arbeit sollen die Dienstleistungs- und Sozialangebote der Volkssolidarität Dresden weiterhin prägen.
Nach Beendigung der Delegiertenversammlung waren Delegierte, Gäste, Familienangehörige und Wegbegleiter des langjährigen Vorsitzenden Werner Schnuppe zu einem Empfang anlässlich seiner Verabschiedung geladen. Mit unzähligen persönlichen Erlebnissen erinnerten die Anwesenden und Werner Schnuppe an einen Zeitabschnitt der Dresdner Volkssolidarität, der sich durchaus als Entwicklungszeitraum eines in Frage gestellten DDR-Reliktes hin zu einem anerkannten modernen Sozial- und Wohlfahrtsverband bezeichnen lässt.
11. Delegiertenversammlung der Volkssolidarität Dresden e.V.
Am 4. Juni 2010 fand im SKZ Gorbitz die 11. Delegiertenversammlung der Volkssolidarität Dresden e.V. mit der Wahl des Vorstandes, der Revision und der Landesdelegierten für den Zeitraum 2010 bis 2014 statt. Insgesamt haben 98 Delegierte teilgenommen, so dass die Delegiertenversammlung beschlussfähig war. Der Vorstand, die Geschäftsführerin, die Wirtschaftsprüfgesellschaft KPMG und der Revisor haben satzungsgemäß ihre Berichte über das zurückliegende Geschäftsjahr 2009 vorgetragen.
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Die vom Vorstand eingereichten Beschlussanträge
- 01/2010 „Änderung der §§ 3, 7 ,11 und 19 der am 04.12.2009 beschlossenen Satzung“,
- 02/2010 „Änderung der Geschäftsordnung für die Delegiertenversammlung der Volkssolidarität Dresden e.V.“,
- 03/2010 „Ordnung für die Wahl der Delegierten und die in der Delegiertenversammlung durchzuführenden Wahlen (Wahlordnung) sowie die Richtlinie zur Durchführung von Urabstimmungen“ und
- 04/2010 „Ausgründung von Teilbetrieben in die Volkssolidarität Dresden gGmbH“ wurden von den Delegierten einstimmig bzw. mehrheitlich bestätigt.
Den Beschlussfassungen folgte die Wahl der einzelnen Vereinsorgane. Bei den Vorstandswahlen für die Wahlperiode 2010 bis 2014 wurde Werner Schnuppe erneut als Vorsitzender, Christian Seifert als Stellvertreter, Dr. Rainer Kempe als Schatzmeister, Angelika Zerbst als Schriftführerin sowie Dr. Sieglinde Hauffe, Ralf Müller, Dr. Eva-Maria Stange – MdL und Wolfgang Tierok als Mitglieder des Vorstandes gewählt. Carmen Wanke wurde zur konstituierenden Vorstandssitzung am 18. Juni 2010 kooptiert. Als Revisoren wurden Peter Kätzel und Hartmut G. Schweinitzer gewählt.
Für die Landesdelegiertenversammlung der Volkssolidarität Landesverband Sachsen e.V. sind für den Zeitraum 2010 bis 2014 als Delegierte Werner Schnuppe, Christian Seifert und Elke Keiner gewählt worden. Die jeweiligen Ersatzdelegierten sind in der Reihenfolge Ursula Tierok, Katja Bauer und Monika Reichel.
In der konstituierenden Sitzung des Vorstandes am 18. Juni 2010 wurden weitere Personen in Positionen bzw. Gremien berufen. Der Vorstand bestellt mit Wirkung zum 1. August 2010 Clemens Burschyk zum Geschäftsführer der Volkssolidarität Dresden e. V. Die Stellvertretung des Vereinsgeschäftsführers übernimmt Elke Keiner. Für die Volkssolidarität Dresden gGmbH sind Elke Keiner und Clemens Burschyk als gleichberechtigte Geschäftsführer vorgesehen, wobei Elke Keiner den sozialwirtschaftlichen Bereich leiten und Clemens Burschyk den finanzwirtschaftlichen Teil übernehmen wird. Der Verein, in seinem Auftrag der Vorstand, ist Alleingesellschafter. Ein für die gGmbH vom Vorstand berufener Aufsichtsrat wirkt als Kontrollorgan. Ihm gehören Christian Seifert als Aufsichtsratsvorsitzender und Barbara Friedemann, Dr. Rainer Kempe, Frank Müller Eberstein, Dr. Albin Nees sowie Rolf Rieken als Mitglieder des Aufsichtsrates an. Die Volkssolidarität Service GmbH (VSG) bleibt eigenständig bestehen und wird von Geschäftsführerin Christine Kreher geleitet.
Der Vorstand hat weitere Mitglieder in den Ehrenrat der Volkssolidarität Dresden e.V. berufen. Ihm gehören unter Leitung von Werner Schnuppe und Wolfgang Tierok die Ehrenmitglieder Hermann Ehring, Olga Hampe und Hildegard Schlage sowie als Mitglieder Marlies Strauß, Peter Kätzel, Dieter Lorenz, Ulrich Matzat, Erhard Wendler und Katja Bauer an.
Die Vorstandsarbeitsgruppe Mitgliederverband, Bindeglied zwischen Vorstand, Geschäftsführung, Mitgliedergruppen und Mitgliedern steht den Mitgliedern Rat gebend zur Seite. Unter Leitung von Vereinsreferentin Katja Bauer und begleitet von Vorstandsmitglied Dr. Sieglinde Hauffe bringen die zumeist langjährig erfahrenen Ehrenamtlichen ihr Wissen und ihren Erfahrungsschatz zum Wohle der Mitglieder ein.
Erstmalig hat der Vorstand einen Beirat für Vereinsentwicklung berufen, der in den Bereichen Sozialberatung, offene Altenarbeit, Bildung, kulturelle und sportliche Betätigung der Senioren, internationale Arbeit sowie zur Außendarstellung und Öffentlichkeitsarbeit des Vereins den Vorstand berät. Er unterstützt die Wahrnehmung der Interessenvertretung und die Entwicklung der Seniorenbegegnungsstätten und der Sozialberatung. In den Beirat unter Vorsitz des Geschäftsführers wurden zunächst Annekatrin Klepsch - MdL, Ralf Müller, Hans-Joachim Raden und Klaus-Dieter Scholz berufen.
Mit der Einreichung des Antrags auf Genehmigung der Stiftung Volkssolidarität Dresden bei der Landesdirektion Dresden hat der Vorstand den Start für diese eigene Stiftung eingeleitet. Dem vom Vereinsvorstand berufenen Stiftungsrat gehören Altoberbürgermeister Dr. Herbert Wagner als Vorsitzender, Werner Schnuppe als sein Stellvertreter sowie Kerstin Kunze, Martin Seidel und Ronald Weckesser als Mitglieder des Stiftungsrates an. Mit der Geschäftsführung der Stiftung ist der Stiftungsvorstand beauftragt, dem Wolfgang Tierok als Vorsitzender sowie Katja Bauer und Martin Kapuszta als Vorstandsmitglieder angehören.
Außerordentliche Delegiertenversammlung der Volkssolidarität Dresden e.V.
Am 17. November 1990 wurde die erste Satzung der Volkssolidarität Dresden e.V. im Zuge der Vereinsgründung nach der politischen Wende 1989/90 verfasst und beschlossen. 1999 wurde sie dann erstmalig durch einen Beschluss der 8. Gesamtmitgliederversammlung neu gefasst. 2003 ergänzte ein Beschluss der 4. ordentlichen Delegiertenversammlung die bestehende Satzung. Seither bestand unsere Satzung ohne Anpassung an veränderte Gegebenheiten.
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Deshalb war es höchste Zeit, das „Herzstück“ unseres Vereins den neuen Rahmenbedingungen anzupassen: veränderte gesetzliche Regelungen, kritische wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Entwicklungen und nicht zuletzt der eigene Anspruch an einen zukunftssicher ausgerichteten Verein, veranlassten Vorstand und Geschäftsführung, gemeinsam mit Rechtsexperten, einen neuen Satzungsentwurf zu erarbeiten. Dieser wurde in einer viermonatigen intensiven Aussprache mit den Mitgliedern des Vereins vervollständigt und endgültig als Beschlussvorlage für die am Freitag, dem 4. Dezember 2009 vorgesehene außerordentliche Delegiertenversammlung aufgearbeitet.
Obwohl der Termin der außerordentlichen Delegiertenversammlung mitten in der für die Mitgliedergruppen wichtigen und arbeitsreichen Weihnachtsfeierzeit lag, nahmen sich fast alle Delegierten bzw. Ersatzdelegierten die Zeit, im Festsaal des Neuen Rathauses über die Satzung und damit die Zukunft der Volkssolidarität Dresden e.V. zu entscheiden.
Nach der Eröffnung und Konstituierung hat unser 1. Vorsitzender, Werner Schnuppe, die beiden Beschlussanträge des Vorstandes noch einmal eingehend dargestellt und ihre Notwendigkeit begründet. Im Anschluss daran bot die Tagesordnung Zeit für Fragen und Diskussionen. Zwei langjährige, engagierte Mitglieder meldeten sich zu Wort: Manfred Heider, Vorsitzender der Mitgliedergruppe „Leubnitz Neuostra“, und Heinz-Dieter Knebel, Vorsitzender der Mitgliedergruppe „Marschnerstraße“, sprachen sich in nachhaltiger Weise für die neue Satzung und ihr Vertrauen in den Vorstand aus. Sie motivierten die anwesenden Delegierten auf eindrucksvolle Weise, den Anträgen zuzustimmen, in dem sie von der schon einmal vorhandenen schwierigen, aber gemeinsam bewältigten Situation 1989/90 erzählten. Heinz-Dieter Knebel lobte außerdem die „noch nie in diesem Maße dagewesene Demokratie“, als er über die Vielfältigkeit der Mitsprachemöglichkeiten bei der Satzungsfortschreibung redete. Manfred Heider schloss seine sehr persönliche, emotionale Rede über das beständige Engagement zum Erhalt und zur Weiterentwicklung der Volkssolidarität Dresden e.V. mit den Worten, die eine Bildunterschrift unter einem Foto in seinem Volkssolidaritätsalbum ist: „Die Volkssolidarität wird es immer geben.“
Nach diesen persönlichen Erinnerungen waren die Delegierten aufgerufen, die beiden Beschlussanträge abzustimmen. Zunächst wurde der Beschlussantrag 01/2009 „Neufassung der Satzung“ (Satzungsfortschreibung) abgestimmt. Mit 99 Zustimmungen und einer Stimmenthaltung wurde die neue Satzung beschlossen. Darauf folgte die Abstimmung des Beschlusses 02/2009 „Ausgründung von Teilbetrieben“. Das Abstimmungsergebnis lag bei 97 Zustimmungen, einer Stimmenthaltung und zwei nicht abgegebenen Stimmen. Somit war auch dieser Beschluss mit großer Mehrheit angenommen.
Mit diesem Ergebnis wurden nicht nur die Weichen für einen zukunftssicheren Weg der Volkssolidarität Dresden e.V. gestellt, sondern es wurde zugleich auch der letzte Punkt der 2. Etappe der „Zukunftssicheren Ausrichtung der Volkssolidarität Dresden e.V.“ erfüllt. Deshalb gilt unser herzlicher Dank all denen, die sich für das Gelingen der Satzungsfortschreibung eingesetzt haben, die ihre Hinweise und Kritiken in der Diskussion eingebracht und schlussendlich ihre Stimme für eine zukunftsorientierte Volkssolidarität Dresden abgegeben haben.
10. Delegiertenversammlung der Volkssolidarität Dresden e.V.
Einmal jährlich ist entsprechend der Satzung der Volkssolidarität Dresden e.V. die Delegiertenversammlung als höchstes Beschluss fassendes Organ einzuberufen. Demgemäß hat der Vorstand die Delegierten unseres Vereins für Freitag, 19. Juni 2009, 13:00 Uhr, in den Saal des Sozial-Kulturellen Zentrums Gorbitz zur 10. Delegiertenversammlung der Volkssolidarität Dresden e.V. eingeladen.
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Herr Schnuppe eröffnete die Versammlung und begrüßte die geladenen Gäste, wie z.B. Herrn Peter Schindzielorz, den Vorsitzenden des PARITÄTischen Sachsen e.V., Herrn Wolfgang Tierok, Vertreter des Landesvorstandes der Volkssolidarität Sachsen e.V., Herrn Reinhart Schulze, ebenfalls Mitglied im Landesvorstand der Volkssolidarität Sachsen e.V. und Vorsitzender der Volkssolidarität Sächsische Schweiz e.V., die Vorsitzende der Volkssolidarität Meißen/Elbtalkreis e.V., Frau Kerstin Kunze, Herrn Karl-Heinz Kathert, Oberst a. D., vom Runden Tisch der Senioren, Vorruheständler und Behinderten sowie, mit einem Blumengruß und Glückwünschen, unsere vor wenigen Tagen wiedergewählte Stadträtin der Wählervereinigung BÜRGERBÜNDNIS DRESDEN, Frau Anita Köhler.
Nach der Konstituierung der Delegiertenversammlung wendeten sich einzelne Gäste mit Grußworten an die Delegierten. Herr Schindzielorz äußerte sich insbesondere zum Wiedereintritt der Dresdner Volkssolidarität in den Spitzenverband PARITÄT sowie zu den aktuellen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und den daraus resultierenden Aufgaben für uns als Sozial- und Wohlfahrtsverband. Diese Themen bestimmten neben der guten Zusammenarbeit auch die Grußworte unserer Nachbarn im Elbtalkreis und der Sächsischen Schweiz sowie des Vertreters des Runden Tisches.
Im Anschluss an die Grußworte legten Vorstand, Geschäftsführerin, Wirtschaftsprüfer und Revisor vor den anwesenden Delegierten ihren Bericht über das zurückliegende Geschäftsjahr ab.
Der 1. Vorsitzende, Werner Schnuppe, referierte über den Stand im Mitgliederverband, die Stärkung des Ehrenamtes und den Ausbau der Sozialarbeit, über die Entwicklungen im Sozialdienstleister wie auch zum Wirken als Interessenvertreter in diesen krisenhaften Zeiten. Er informierte weiterhin zum bisherigen Stand der Satzungsfortschreibung und gab die nächsten Termine für diesen essentiellen Eckpfeiler der Zukunftssicherung unseres Verbandes bekannt. Mit einem optimistischen Ausblick auf das Jubiläumsjahr 2010 schloss Herr Schnuppe seinen Bericht über das Geschäftsjahr 2008 ab. Er dankte allen Vorstandsmitgliedern, die an diesem Bericht mitgewirkt haben, bedankte sich jedoch mit einem Blumengruß besonders bei dem Vorstandsmitglied Manfred Zickler, welches aus gesundheitlichen Gründen seine Vorstandstätigkeit vorzeitig beendet hat.
Frau Keiner fokussierte als Geschäftsführerin in ihrem Bericht vor allem die erreichten Ergebnisse des Sozialdienstleisters. Besonders positiv äußerte Sie sich über die beiden außerordentlich gut ausgelasteten Heime in Gorbitz und Leubnitz sowie die zertifizierte Qualität der Leistungserbringung der Volkssolidarität Service GmbH (VSG). Frau Keiner informierte aber auch über die gleichsam qualifizierte Arbeit im ambulanten Bereich und dankte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren engagierten Einsatz. Dennoch bleibt vor allem im ambulanten Pflegebereich die Kundengewinnung ein wichtiges, ernstzunehmendes Thema, das zukünftig mit „frischen Marketingideen“ vorangebracht werden soll. Weitere Themen waren die positive Personalentwicklung, der zustimmende Blick auf die Volkssolidarität als Ausbildungsbetrieb, die zahlreichen Projekte im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit sowie die intensive Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen im Mitgliederverband.
Herr Sonntag von der KPMG Wirtschaftsprüfgesellschaft legte in seinem sich anschließenden Bericht die finanziellen Ergebnisse in der Volkssolidarität Dresden e.V. dar und bescheinigte nach Abschluss aller Wirtschaftsprüfungen den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk.
Der Revisor der Volkssolidarität Dresden e.V., Herr Schweinitzer, berichtete über die durchgeführten Schulungen der Hauptkassierer und Revisoren im zurückliegenden Jahr sowie über die finanziellen Entwicklungen im Mitgliederverband. Er teilte mit, dass es auch im Jahr 2008 in den Mitgliedergruppen keine Anfragen oder besonderen Vorkommnisse zu Revisionsangelegenheiten gab.
Die Berichte des Vorstandes und des Revisors wurden von den Delegierten bestätigt und damit die Entlastung des Vorstandes für das zurückliegende Geschäftsjahr vollzogen.
Nach den Berichten haben die Delegierten stets die Möglichkeit, in Wortmeldungen und Diskussionsbeiträgen ihre Erfahrungen, Sichtweisen und Anregungen vorzutragen. Die zentralen Themen waren in diesem Jahr die Entwicklungen im Mitgliederverband seit dem Verbandstag – Arbeitsberatung im November 2008, Situationsberichte von Frau Tierok (MG Zschieren), Frau Löser (Leiterin der Begegnungsstätte Trachenberge und eingesetzte Leiterin in der MG Weinbergstraße) und Herrn Kätzel (Mitglied im Vorstand und Vorsitzender der MG Prager Straße) zu den Veränderungen im Verband seit der Umsetzung der 2. Etappe der Restrukturierung sowie ein Ausblick auf die Volkssolidarität morgen - was ist noch zu tun?. Wie man im Rahmen einer Informationsveranstaltung einen lebendigen Eindruck von den Heimen in Gorbitz oder Leubnitz bekommen kann, stellte Kerstin Döring, Sozialarbeiterin im Heim Leubnitz, einladend vor. Jürgen Scholtyssek, Mitglied im Vorstand, informierte unterdessen über die Aufgaben und Ziele in der Internationalen Arbeit in den Jahren 2009/2010. Die Richtung des Interessenvertreters weisend, äußerte sich Frau Köhler zum aktuellen kommunalpolitischen Geschehen und einzelnen angestrebten Zielen für die kommenden fünf Jahre.
Nach der Aussprache stand die Beschlussfassung der Anträge an die Delegiertenversammlung auf der Tagesordnung. Es lag ein Antrag zur Auswahl der Delegierten für das Jahr 2010 vor. Dieser wurde nach einer kurzen Erläuterung durch den Vorsitzenden des Antragsausschusses, Herrn Manfred Heider, mit einer Stimmenthaltung von den anwesenden Delegierten bestätigt. Mit dieser Beschlussfassung und dem darauffolgendem Schlusswort unseres 1. Vorsitzenden endete die 10. Delegiertenversammlung 2009.

